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Bericht:  Schweizer Radio DRS1: Die Freundschaften halten auch zehn Jahre nach der Expo.02 noch

09.05.2012

Joël Hafner im Gespräch mit Michiel und Cornelia van der Tuin, Ralph Ammann und Myriam Neuhaus, über die Expo.02 auf Schweizer Radio DRS1.

Die Expo.02 hat bei den Menschen, die einen Sommer lang auf den Arteplages gearbeitet haben, Spuren hinterlassen. Es sind Freundschaften entstanden und Familien gegründet worden. Auch Geschäftskontakte sind 2002 viele geknüpft worden, die bis heute anhalten.

Cornelia und Michiel van der Tuin haben sich bei der Arbeit auf der Arteplage in Biel kennen gelernt. Kurz darauf waren sie zu dritt und Eltern eines Expo-Kindes. Auch Myriam Neuhaus Ammann hat ihren zukünftigen Mann Ralph Ammann beim Arbeiten an der Expo kennen und lieben gelernt. Die beiden sind heute ebenfalls Eltern. «Es war eine aufregende Zeit», schwärmt Myriam Neuhaus Ammann. Cornelia van der Tuin erzählt vom Teamgeist an der Expo.02: «Wir sassen alle im selben Boot und sagten uns: Also rudern wir!»

Die gemeinsame Expo-Erfahrung hat viele ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einem losen Netzwerk von Gleichgesinnten zusammengebunden. Dank der Expo.02 konnten Beziehungen geknüpft werden, die bis heute Bestand haben. Alle vereint das Wissen um eine gemeinsame Sprache im Ausstellungsbereich und die Sicherheit, krisenresistent zu sein. Insbesondere unter Architekten, Ausstellungsmachern und Kommunikationsfachleuten. Gerade im kulturellen Umfeld, wo viele freischaffend sind, kommt es so immer wieder zu Projekten unter der Federführung von Ex-Expos.

> Schweizer Radio DRS1

Ralph Ammann ist als Koordinator, Organisator und Gesamtprojektleiter für die Jubiläums-Feierlichkeiten der Vereinigung der Ehemaligen der Expo.02 tätig.